Sexuelle Befreiung und Weiterentwicklung

      Sexuelle Befreiung und Weiterentwicklung

      Bin neu bei Euch im Forum, Hinweis durch Teilnehmerin FfF Weiterbildung und befree-Tantra; Frage nach Eurem OK im Forum?
      - Problem des "normal" seins, die Diskussionen sehr angesprochen, auch wenn fast nur aus unserer weiblichen Sicht
      - Mein Thema ist die Befreiung oder / und meine Weiterentwicklung, das konnte ja nicht alles gewesen sein
      - Meine frühere Partnerschaft und Sex waren ....!? ganz ok, jedoch ich vollzog die Trennung. Mein ex-Partner (8,5 Jahre) war aus seiner Sicht zufrieden, jedoch überfordert mit meinem eigenen Versuch sich weiterzuentwickeln; wesentlich: nicht gleichberechtigt. Ich sollte mich offen zeigen, nackt, z.B. ohne Höschen in der Wohnung, er findet das für sich unästhetisch, ich soll und habe vor ihm sinnlich onaniert, wobei er wusste, dass mir das generell schwer fällt, dabei auch zu kommen, besonders auf Kommando, dazu für mich langwierig und zu hektisch. Wenn ich jetzt so im Nachhinein nachdenke, hat mein Kommen, wirklich sonderbar, wennschon dann nur bei seinem Zuschauen und Motivieren funktioniert...
      Ja, irgendwie war ich dabei mit meiner Phantasie wo ganz anders oder wäre gerne woanders gewesen, in einer Gruppe, begehrt, bewundert, unkontrolliert...
      So gerne hätte ich auch ihm beim Masturbieren zugeschaut, allein der Gedanke machte mich dabei sensibel, sogar feucht - leider konnte er sich dazu nicht durchringen, ja so muss ich es beschreiben. Alleine, war es für ihn kein "Problem".
      Verkehr mit ihm, wenn ich jetzt zurückdenkt, war ok, mal kurz, mal länger, auch ich konnte, na ja, gelegentlich dabei kommen, aber aber aber .... . Einfach nicht schlecht (genug) um eine Veränderung anzugehen.
      Nachdem ich jetzt (endlich) erkannt habe, was tatsächlich auch noch (bei mir) möglich ist..., früher hätte ich das als Super-Glück so einen Partner oder Lover zu haben oder als reine Phantasie abgetan… Ich kann nicht mehr nachvollziehen, dass ich dieses, eingeengte oder disziplinierte Sexleben, so lange akzeptieren konnte.
      Wir sind noch Freunde, kuscheln gelegentlich miteinander. Das ist mein anderes Nähe Bedürfnis. Gehalten zu werden, nicht alleine zu sein, in der so verrückten Welt. Verkehr mit ihm reizt mich nicht mehr, kam aber ... dann doch ab und zu vor. Die Angst dabei, wieder in mein altes, zu bequemes Muster zurückzufallen, nimmt mir die Lust dazu. Ironischerweise reizt es mich viel mehr und machte mich manchmal richtig irre, ihn zum Abspritzen zu masturbieren. Der Duft und die Wärme des Spermas über meinen Händen, ich mag das einfach. Könnt Ihr Euch das erklären?
      Ist es das Thema der Weiterentwicklung, speziell auf erotisch sexuellem Gebiet? Als Mann ist die Fixierung auf das steife Glied eine wesentliche Voraussetzung den "Partnersex" zu vollziehen. Hat sich Frau dazu jahrzehntelang nicht eindeutig beschwert, ist ja aus dieser Sicht alles in Ordnung. Auch war über diesen langen Zeitraum das Potential für ein immer und überall nicht in Frage gestellt.
      Was ist die Veränderung bzw. Weiterentwicklung auf weiblicher Seite? Mehr Zeit, mehr Sinnlichkeit, Verständnis für den eigenen Körper und (endlich) die eigenen Bedürfnisse?

      Kommt dann aus männlicher Sicht noch die physische Veränderung, nicht unbedingt Abbau aber ein gewisses altersbedingt und ggf. berufsbedingte Nachlassen und nicht mehr Schritt - halten mit dazu, können sich zwischenmenschliche neue Probleme ergeben.
      Liebe Meliai,

      ich finde sexuell sollte alles erlaubt sein, was Spaß macht. Ich habe mich in den letzten drei Jahren da sehr weiter entwickelt. Ich habe da auch einen sehr feinfühligen, erfinderisches, lustvollen Freund, der mit mir vieles ausprobiert, dazu gehört auch der Analbereich, der früher für mich nur Igitigitt war, heute muss ich sagen eine sehr lustvolle Zone. Mein Mann wird allmählich auch offener und lässt sich hier und da schon mal auf was Neues ein, sehr, sehr spannende Zeit. Es gibt wohl noch viel zu entdecken..
      : tja bin leider mit meiner Weiterentwicklung nicht viel weitergekommen. Vielleicht ist das zu streng, mental treibt es mich schon voran - es fehlt jedoch der - ich nenne es einmal "Mut" zur Praxis und zum Erleben. Geht es euch auch so? Ich habe manchmal einfach die aufkeimende Lust so richtig durchgefickt zu werden - bis ich nicht mehr gehen kann! Nicht mit mehreren, sondern mit einem Mann, meinem Partner, der dazu nur mich haben will!

      Bin ich da egoistisch? Ich will nicht das Nutzobjekt sein, nicht austauschbar, auch kein Risiko eingehen eine Infektion einzufangen, somit auch ganz praktisch auf Kondome verzichten... . Wo finde ich so einen Mann - und wenn - würde er sich für mich interessieren?

      Euren Vorschlägen mit den Swingerclubs kann ich somit nicht folgen, die (körperlich) interessanten und geilen Männer wäre ja mit Sicherheit in großer Zahl vorhanden, ich dann jedoch eines der Spielzeuge und nur eine weitere "Nummer" in der Nacht.
      Wäre die Teilnahme an einem (be-free) Tantra-Retreat eine brauchbare Möglichkeit?
      Wie ist Eure Erfahrung.
      Das Teilnehmer- und Bedürfnisspekturm ist mit Sicherheit sehr verschieden, meine bisherigen Begegnungen waren dabei nicht so positiv.
      Mir sind noch drei Männer-Klassifizierungen in Erinnerungen: ... die interessanten, jüngeren, sportlichen Männer, aufgeschlossen, sensibel, erotisch. Auf diese fliegt fast jede Frau - die Jungs wissen das, nützen es genüsslich aus, wählen aus und spielen und genießen - schön unverbindlich, beziehungsunfähig. Hat Frau nicht den schönen (jungen) Körper... geht sie leer aus.
      Bleiben ja noch andere. Problembehaftet, schüchtern, unsensibel oder erektionsschwach... Die rühmlichen Ausnahmen sind dann aber meist gepaart und werden von ihrer Partnerin vereinnahmt.