Orgasmus-Druck - gut oder schlecht?

      Orgasmus-Druck - gut oder schlecht?

      Ich kann ja nur mit einem Vibrator kommen, und das nur, wenn ich alleine bin. Mit einem Mann zusammen hat es noch nie geklappt. dennoch hoffe ich es jedesmal, und das ist ja auch ein gewisser Druck. Kann ich im Bett mit einem Mann meinen Vibrator benutzen? Das stelle ich mir schrecklich peinlich vor. Fühlt sich da ein Mann nicht gleich als Versager?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Sanne“ ()

      Also ja, ich mache mir auf gewisse Weise auch Orgasmusdruck, einfach weil es mir selbst besser danach geht und auch mein Mann glücklicher ist. Nach einem Orgasmus sehe ich im Spiegel richtig toll entspannt aus. Für mich ist ein schöner und langer Orgasmus auch immer zugleich Seelenpflege. Mit dem Orgasmus fließen nämlich oft auch Gefühle ab: Trauer oder Lachen und das fühlt sich dann wie eine General-Reinigung an. Falls ich merke, dass mein Mann versucht, mich zum Orgasmus zu bringen, tritt die klassische Falle ein: Es turnt mich ab anstatt an. Ich habe manchmal auch schon versucht, mich zu beeilen, damit es nicht so lange dauert. Inzwischen gebe ich nach ein paar Versuchen auf und weiß, dass es heute nichts wird. Dann wünsche ich mir andere körperliche Wohltaten. Manchmal lässt sich mein Mann nicht abschrecken, wenn ich aufgeben will. Dann zwingt er mich auf gewisse Weise einfach, oft mit Erfolg. Das ist super, weil er dann die Verantwortung übernimmt und ich selbst mich nicht so anstrengen muss. Wenn es nicht geklappt hat, kann ich inzwischen loslassen, aber im Hinterstübchen bleibt schon noch ein Gefühl von Impotenz. Ich würde mich schon trauen, meinen Vibrator mit ins Bett zu nehmen. Es ist nur am Anfang peinlich. Je öfter du es tust, desto normaler wird es ja. Aber es stimmt, der Anfang ist zum Umfallen peinlich.
      Rosenrots Beschreibung des Orgasmus-Drucks kann ich nur bestätigen. Ja, auch ich setze mich da unter Druck, weil ich das Gefühl herbeisehne und es mir nachher besser geht. Ja auch mein Mann versucht mir dann zu helfen, wenn ich mich selbst aufgegeben habe. Ja das eigene Kopfkino spielt einem Streiche..... Ist das nun zu geringe Selbstliebe und Selbstachtung? Ich weiß es nicht!!
      Liebe Solveig,
      nein, ich glaube nicht, dass es mangelnde Selbstachtung ist. Es ist Konditionierung - und auch der Wunsch, dem Mann eine gute Frau sein zu wollen. Was meiner Meinung nach gebraucht wird, ist Bewusstheit und immer wieder der Mut, ganz ehrlich zu sich zu stehen. Dann könnten sich die Fesseln der Konditionierung und eingefleischten Gewohnheiten vielleicht lockern. Bleiben wir also miteinander am Ball! Schön, dass Du ähnliche Erfahrungen hast.

      Sanne schrieb:

      Fühlt sich da ein Mann nicht gleich als Versager?


      Ich weiß nicht wie sich Mann fühlt, ich weiß aber wie ich mich als Mann dabei fühle.
      Ich fühle mich nicht als Versager!

      Meine Erfahrungen mit Frauen in dieser Hinsicht sind so unterschiedlich (von nicht orgasmusfähig, auch nicht durch Selbstbefriedigung bis zu mehrfachen Orgasmen, davon den letzten regelmäßig gemeinsam erlebt), dass ich davon ausgehen kann, dass es nicht an mir liegt.

      Außerdem ist richtig guter Sex nur ganz bedingt abhängig vom Orgasmus und göttlicher Sex braucht keinen Orgasmus, bzw. ist ein einziger Orgasmus, je nach Sichtweise.
      Hallo First Man,
      das hört sich so verheißungsvoll für mich an: Göttlicher Sex braucht keinen Orgasmus oder ist wie ein einziger Orgasmus. kannst Du mehr dazu schreiben? Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen. Für mich fehlt immer etwas, wenn ich wieder nicht loslassen und keinen Orgasmus kriegen konnte. Wo soll dann sogar noch der ewige göttliche Orgasmus herkommen? Unvorstellbar...????
      Hallo Sanne,
      das hört sich nicht nur verheißungsvoll an, es ist verheißungsvoll. Und ewig im Sinne von zeitlos ...

      Wobei ich als Mann Orgasmusprobleme gar nicht kenne und den allzeit gut bekannten Orgasmus mit Ejakulation, das Abspritzen, nach wie vor sehr schätze und es auch nicht missen möchte. Aber es ist beim richtigen guten Sex nur das "Sahnehäubchen" obendrauf (im wahresten Sinne des Wortes) ;-

      Oder um ein anderes Bild zu benutzen: Guter Sex ist wie ein Fünfgängemenü, wobei der "eigentliche" Orgasmus nur das süße Dessert zum Nachtisch ist. Lecker, aber nicht satt machend und auch nicht das Hauptgericht.

      So viel vorab. Ich bin zu einer spirituellen, meditativen Veranstaltung unterwegs, was ich für mich als Mann nach meiner Erfahrung als Voraussetzung sehe, um göttlichen Sex überhaupt erleben zu können.

      Ich schau mal in meinem Tagebuch, ob ich eine passende Beschreibung aus meinem direkten Erleben dessen, was ich als göttlichen Sex bezeichne, finde und lasse euch an meinen intimsten Erfahrungen teil haben.

      so long
      Für mich ist ein schöner und langer Orgasmus auch immer zugleich Seelenpflege. Mit dem Orgasmus fließen nämlich oft auch Gefühle ab: Trauer oder Lachen und das fühlt sich dann wie eine General-Reinigung an. Falls ich merke, dass mein Mann versucht, mich zum Orgasmus zu bringen, tritt die klassische Falle ein: Es turnt mich ab anstatt an. Ich habe manchmal auch schon versucht, mich zu beeilen, damit es nicht so lange dauert. Inzwischen gebe ich nach ein paar Versuchen auf und weiß, dass es heute nichts wird. Dann wünsche ich mir andere körperliche Wohltaten. Manchmal lässt sich mein Mann nicht abschrecken, wenn ich aufgeben will. Dann zwingt er mich auf gewisse Weise einfach, oft mit Erfolg. Das ist super, weil er dann die Verantwortung übernimmt und ich selbst mich nicht konzentrieren muss.
      Hallo Sanne,

      also mein Mann liebt es, wenn er oder ich den Vibrator oder anderes Sexspielzeug bei unserer gemeinsamen Liebeszeit nutzen. Er regt das auch immer wieder an. Klar war das das erste Mal oder die ersten Male etwas peinlich und ungewohnt, aber mittlerweile hol ich auch was bei, wenn ich das Gefühl habe, es könnte jetzt nützlich sein. Und manchmal hab ich das Spielzeug in der Hand, ein andermal hat er es in der Hand und "bedient" mich und ich errege mich gleichzeitig noch an der Klitoris. Das ist richtig gut den Virbrator mit dem Mann zusammen zu nutzen. Sprech es mal an und probiere es aus - ich kann Dir da nur Mut machen.

      Ja und das mit der Orgas-muss-Druck-Falle das kennt wahrscheinlich jede Frau mehr oder weniger. Mache ich mir oder mein Mann mir Druck, klappt es manchmal und manchmal schon gar nicht. Aber wie auch schon von Rosenrot gesagt, manchmal hat mein Mann auch Erfolg, dadurch, dass er nicht so schnell aufgibt, wie ich manchmal.
      LG Mango
      Liebe Mango,
      ich habe es mit Vibrato und Mann probiert. Aber ich kann einfach nicht loslassen, wenn mein Mann dabei ist. Dann haben wir den Spieß umgedreht und mit Öl und ganz leicht den Vibrato an sein Bändchen gehalten. Er konnte so zum Orgasmus kommen. Habe mich für ihn gefreut. Er ist danach auf meine Bitte herausgegangen und ich habe es dann alleine gemacht. Immerhin schön, dass ich jetzt so offen mit ihm sprechen kann. Danach waren wir sehr, sehr zärtlich zueinander und er hat mir Mut gemacht, dass wir es sicherlich bald auch zu zweit hinkriegen. Ich bin mir da nicht so sicher...
      Liebe Sanne,

      Herzlichen Glückwunsch zu Deinem MUT!!!!! Toll!!! :thumbup:
      Mut tut gut, fällt mir da ein.
      Nehmt ihn immer wieder mal mit - den Vibrator - zu Eurem Liebesspiel.
      Bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich mit Spielzeug mit meinem Mann entspannen konnte.
      Wenn Du das so lange nur für Dich gewöhnt bist, braucht der Kopf so seine Umstellungszeit.
      Schööön, dass Du es ausprobiert hast, bleib dran.
      Ganz entspannt dranbleiben - fällt mir da ein, das passt bestimmtzu zu noch mehr Gelegenheiten und auch für andere Frauen :)

      <3 Entspannt dran bleiben <3
      Liebe Shaktis,

      in einer vertrauensvollen ehrlichen Beziehung gibt es m. E. keine "Peinlichkeiten". Diese alten Muster lassen sich u. a. durch gegenseitiges tiefes Einfühlungsvermögen auflösen. Wenn beide dann auf spiritueller Ebene schwingen, ist alles möglich. Insofern kann ich mich den Ausführungen von "first man" anschließen. Dieser "göttliche Sex", dieses "einfach nur SEIN", "EINS SEIN", "nicht mehr im Kopf sein", ist für mich eine große Erfüllung und gleiches Erleben wünsche ich Euch auch!

      LG
      shima
      ich mache mir schon auch mal Druck, gerade dann wenn wir nur 5 Min Zeit haben. Ich weiß dass ich auch in kurzer Zeit kommen kann. Das geht allerdings nur per Handbetrieb. Ich muss mir die Klitoris reiben während er mich fickt. Dann gehe ich schnell ab wie die Post. Wenn es nicht klappt, dann halte ich inne und sammle für ein paar Sekunden die Spannung unten in meinem Becken. Dann bewege ich die Welle weiter. Ich mache mir evtl die Klitoris mit Spucke feucht und denke mir oder sage es laut, „fick mich, oh fick mich..“ Es ist banal, aber es törnt mich total an, und interessanterweise reicht es völlig aus diesen Satz nur innerlich zu denken. Natürlich sehen wir uns dabei in die Augen. Augenkontakt ist sowieso das A und O jeder Begegnung. Allerdings nicht wenn er mich von hinten nimmt. Das ist supergeil, weil da kann er richtig tief in mich rein stossen. Und ich mags auch oft genau so. Heftig und deftig, während ich es mir gleichzeitig vorne mache. Wenn wir Zeit haben dann lass ich es geschehen ohne nachzuhelfen.
      Ich bin immer noch eine Antwort schuldig zum Thema göttlicher Sex.

      Ich habe nun mein Tagebuch durchforstet, dabei aber leider nichts gefunden. Das liegt zum Einen daran, dass ich vor allem im Jahr 2013 ausführlich Tagbuch geschrieben habe, in dieser Zeit aber mehr geilen Sex und auch das was ich tantrischen Sex nenne erlebt habe. Auch daraus kann ich gerne etwas einstellen, wenn es jemanden interessiert. Ich muss allerdings darauf hinweisen, dass meine Aufzeichnungen zwar meinem Erleben entsprechen, aber keineswegs jugendfrei sind.

      Ich unterscheide für mich grundsätzlich zwischen geilem Sex, tantrischem Sex und göttlichem Sex. Diese Unterscheidung ist absolut willkürlich und richtet sich nach dem, was ich gehört habe, was ich mir angelesen habe, was ich mir darunter vorstelle und das verbinde ich dann mit meinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen.

      Wobei die "Abstufungen" fließend sind, eher einem stufenlosen Dimmer vergleichbar, als einem entweder oder.

      Außerdem soll noch gesagt sein, dass es sich dabei nur um Begriffe handelt, denn letzten Endes ist alles göttlich und alles Eins.

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      Sanne schrieb:

      Wo soll dann sogar noch der ewige göttliche Orgasmus herkommen? Unvorstellbar...????


      Wo der ewige göttliche Orgasmus herkommen soll?

      Er kann nur aus dem Hier und Jetzt kommen. Aus dem ewigen Moment des Jetzt. Dieser eine Augenblick ist die Ewigkeit. So einfach, so banal, und doch so schwer erreichbar. Das liegt aber nur daran, dass der Verstand sich dazwischen schaltet und sagt, das kann es nicht sein. Und doch ist es genau DAS. Und für diesen Orgasmus braucht es noch nicht mal Sex. Aber das ist ein anderes Thema, hier soll es ja um Sex gehen.

      Zum Anderen habe ich deshalb keine Aufzeichnungen zum göttlichen Sex, weil ich mich daran kaum oder gar nicht erinnern kann. Und das wiederum liegt daran, dass beim göttlichen Sex der Verstand kaum oder nicht anwesend ist. Es ist ein Erleben, dass ich erst im Nachhinein gezwungenermaßen in Worte zu gleiten versuche und an das ich mich auch unmittelbar danach kaum erinnere, weil es eher einem unmittelbaren SEIN entspringt als einem Erleben oder einer Erfahrung.

      Es ist eine spirituelle Dimension, bei der der Sex als Pforte dient. Es ist nichts, das ich machen kann. Es ist etwas, das mir geschieht und das ich bis zu einem gewissen Moment beobachte, bis auch der Beobachter verschwindet.

      Dazu angeregt haben mich die Bücher von Barry Long. Wenn ich Dinge lese, die mich innerlich ansprechen oder die mit meinem eigenen Empfinden überein stimmen, dann öffnet sich bei mir schnell ein Raum, in dem sich mir diese Dimensionen erschließen.

      Es ist Sex ohne das übliche Begehren, das aus dem Verstand kommt; es ist ein Spiel zwischen zwei Körpern, die sich vereinigen wollen um das EINSSEIN auf körperlicher Ebene zu erfahren. Und schon bin ich gefangen im Dschungel der Worte, denn es ist eigentlich nicht mal ein Erfahren, sondern eben ein Aufgehen im SEIN. Die einzige Form und Ebene bei der Mann und Frau das EINSSEIN gemeinsam SEIN können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „first man“ ()

      Vielen Dank, first man, für deine Beschreibung des Nicht-Beschreibbaren.

      Hast Du denn nach Barry Longs Vorschlägen "geübt"? Wenn ja, wie lange?
      Und was sind für Dich die Unterschiede zur tantrischen Liebesweise? Bei allem in einander fließen...
      KÖSTLICH - DIESER AUGENBLICK :!: :thumbup:
      @Sanne

      Lass Dir einfach mal von Deinem Mann die Augen verbinden. Dann leg Dich entspannt auf den Rücken, öffne die Beine etwas und er soll Dich mit Öl sanft massieren. Den ganzen Körper. Nach und nach auch deine Mitte. Den Vibrator hat er dabei neben sich liegen, aber Du siehst ja nichts, bist ja blind. Er fängt an Dich mit seinen Fingen und Mund zu stimulieren. Du genießt nur, bis völlig passiv. Und wenn Du langsam schärfer und schärfer wirst, setzt er ganz sanft und unauffällig den Vibrator auf kleinster Stufe an und fährt die Stufen mit Deiner Erregung langsam aber sicher höher und auch wieder mal gemeinerweise runter.

      Ich verspreche Dir, wenn er das einigermaßen geschickt anstellt, dann ist dir jetzt alles egal. Da könnten noch 5 Fremde neben dem Bett stehen, da würdest Du nichts drum geben. Hauptsache Du kommst endlich zum lange ersehnten Höhepunkt. Wenn wir Frauen einmal richtig scharf sind, dann bremst uns in der Regel nichts mehr.

      Jetzt sag aber bloß nicht, dass es Dir auch peinlich ist, wenn er Dich mit den Fingern und anderen Körperteilen bearbeitet und da unten mal genau hin schaut. Das muss er nämlich, um den Dildo auch an der richtigen Stelle wirken zu lassen. Wenn Dir auch das noch peinlich ist und ihr es normalerweise nur im Dunkeln treibt, ja dann fällt mir nichts mehr ein.

      Liebe Grüße
      Biggi A.
      Älter wird man von alleine, für Optik, Fitness und Gesundheit muss man was tun!!

      jula schrieb:

      Hast Du denn nach Barry Longs Vorschlägen "geübt"? Wenn ja, wie lange?
      Und was sind für Dich die Unterschiede zur tantrischen Liebesweise? Bei allem in einander fließen...


      Liebe Julia,

      ich bin dir immer noch eine Antwort schuldig.
      Ich habe nicht geübt! Wie ich schon schrieb: Ich nehme Energien auf, auch über Gelesenes und setze das teils bewusst, teils unbewusst um. Und schon erlebe ich Sex, wie ihn Barry Long beschreibt. Es ist mehr ein sich einlassen, als ein Tun.

      Ich unterscheide für mich zwischen geilem Sex, tantrischem Sex und spirituellem Sex. Geiler Sex bedient mehr das Animalische, tantrischer Sex bedient mehr das Herz und spiritueller Sex bedient mehr das Göttliche.
      Geiler Sex hat viel mit Begehren zu tun, tantrischer Sex eher mit Aufmerksamkeit, Achsamkeit (Slow-Sex) und göttlicher Sex mit Hingabe an das, was gerade passieren will. Worte können es nur unzulänglich beschreiben.
      Außerdem ist es meine eigene Definition und Unterscheidung. Tantra ist an sich eine "Philosophie", die nur am Rande mit Sexualität zu tun hat. Was wir im Westen oft unter Tantra verstehen, ist eine bestimmte sexuelle Ausrichtung, der ich mich aus Gründen der Vereinfachung bediene.

      So gesehen übe ich tantrischen Sex, denn Techniken, Achsamkeit, Slow-Sex kann man üben. Das trifft aber nicht zu auf den Sex, den Barry Long beschreibt. Der geschieht durch die Hingabe an das Spiel der Körper.

      Wobei ich dazu sagen muss, dass auch diese Unterscheidungen immer mehr von mir abfallen. So habe ich im Sommer Sex erlebt, bei dem sich geiler, tantrischer und göttlicher Sex so miteinander verwoben habe, dass ich sie nicht mehr unterscheiden konnte, beziehungsweise, dass sich alles gleichzeitig ereignet hat. Das war eine neue Dimesion, von der ich auch noch nie gelesen habe.

      Vielleicht sollte ich mal ein Buch schreiben über diesen ekstatischen, orgiastischen, abhebenden Sex. Das Dumme ist nur, dass sich das nicht mehr in Worten ausdrücken läßt.

      Zur Zeit stehe ich zur Abwechslung wieder voll auf geilen Sex. Begehrend, absichtsvoll und absichtsvoll begehrend. Also so gar nicht tantrisch, in dem man das Absichtslose in den Vordergrund stellt. Meine Erfahrung mit Frauen ist aber die, dass sie durchaus begehrt werden wollen und zwar sehr absichtsvoll.
      Lieber first man,

      vielen Dank für Deine Antwort. Spanend von Dir zu hören, in welche Dimensionen uns die Vereinigung bringen kann.
      Und dass Du zwischen den verschiedenen Formen pendelst, im Sinne von sowohl als auch, gefällt mir.

      first man schrieb:

      So gesehen übe ich tantrischen Sex, denn Techniken, Achsamkeit, Slow-Sex kann man üben. Das trifft aber nicht zu auf den Sex, den Barry Long beschreibt. Der geschieht durch die Hingabe an das Spiel der Körper.

      Um zu dem göttlichen Sex zu kommen, beschreibt Barry Long doch Wege, die du m.E. in der Regel auch öfter zu gehen hast (=üben).
      Das Ergebnis geht dann über das Üben hinaus...
      KÖSTLICH - DIESER AUGENBLICK :!: :thumbup: