So machen wir Sex

      So machen wir Sex

      Mehrmals pro Woche vereinige ich mich mit meinem Mann sanft. Wir liegen in der Scherenposition und entspannen uns. Manchmal berühre und stimuliere ich dabei meine Brüste, manchmal ruhen wir nur miteinander aus. Ein- bis zweimal pro Woche nehmen wir uns mehr Zeit für die Liebe. Dann machen wir oft das kleine Wunschritual: Jeder darf sich fünf Minuten (oder auch 15 Minuten) lang etwas wünschen. Dann ist der andere dran. Meist gibt es 2-3 Durchgänge. Danach vereinigen wir uns sanft oder liegen aufeinander. Manchmal massiert mein Partner dabei meinen Schambeinbereich mit seinem Becken. Sein Penis liegt dann in meiner linken Leiste. Wenn ich gut drauf bin, kann ich so zu einem oder mehreren Orgasmen kommen. Danach bin ich meistens sehr glücklich und sehe richtig gut und entspannt aus. Ab und zu nehmen wir uns viel Zeit, um uns gegenseitig zu massieren, bevor wir Liebe machen. Da wir früher oft durch schmerzhafte Sitzpositionen gehandicapt waren, haben wir uns jetzt eine Massageliege von Claptzu gekauft. Diese kann passend in der Höhe eingestellt werden. Wer massiert, kann drumherum laufen oder auf dem höhenverstellbaren Stuhl sitzen. So macht es wieder richtig Spaß. Nicht nur das Geben ist jetzt wieder leicht, sondern auch das Empfangen. Als mein Mann früher dauernd seine Sitzposition geändert hat und ich wußte, dass ihm seine Beine schmerzen, konnte ich nicht wirklich gut empfangen. Mit der Liege klappt es super! Mein Mann setzt sich manchmal nach einer langen Massage unten hin zwischen meine Beine und verwöhnt meine Yoni mit allerfeinsten Berührungen. Das ist wunderbar.
      Liebe Rosenrot das klingt sehr berührend. <3
      Unser Liebesspiel braucht unbedingt frischen Wind.Mein Mann und ich haben das Problem das wohl scheinbar immer einer auf den Anderen wartet. Also wer beginnt, verführt wen und wie? Meistens findet unser Liebesspiel im Bett statt.Wir streicheln uns dann zunächst fast unbeholfen.....lachen dabei aber viel, vielleicht auch aus Unbeholfenheit.Da wir Beide tantrische Vorerfahrung haben verstehen wir es aber sehr gut so körperlich zu berühren, wie wir es ohne diese Erfahrungen nicht konnten.Leider läuft das allerdings parallel ab, so dass ich mich nicht so auf mich konzentrieren kann.Es dauert sehr lange bis ich mich bereit fühle, da ich wohl auch wegen der Wechseljahre und meiner Gedanken nicht so leicht feucht werden kann. Da mein Mann häufig sehr erschöpft ist, versuche ich mich zu beeilen, denn wenn es zu lange dauert scheint er seine Lust zu verlieren und ich liebe es ihn in mir zu spüren.Leider sind wir was die Positionen anbetrifft nicht sehr kreativ. Ich mag es sehr wenn mein Mann oben liegt dann kann ich seine Lust am deutlichsten spüren, für ihn ist das aber sehr anstrengend.Deshalb bevorzugen wir es seitlich zu einander zu lieben, wie bei der stillen Vereinigung, das ist herrlich dann können die Hände auch mitspielen. Unser Liebesspiel dauert ungefähr eine Stunde.Leider habe ich meistens keinen Orgasmus. Das ist ja sowieso mein Thema. Ich kenne wohl sehr intensive Gefühle aber wie genau fühlt sich das denn nun an? Hab ich überhaupt einen Orgasmus.....naja dafür gibt es ja jetzt zum Glück den E-Mailkurs un dieses Forum. :) Manchmal vereinigen wir uns still, das ist herrlich und häufig wird daraus ein sehr inniges Liebesspiel. Das ist überhaupt das Schönste.Wir haben uns für die Massagen übrigens auch eine Liege gekauft und ich stimme Dir zu dadurch wird das Erleben sowohl als Gebende als auch Empfangende sehr viel intensiver, denn es zwickt einen nicht im Rücken oder den Beinen.
      Hallo an alle,
      ich bin sehr berührt, wenn ich die Beiträge der anderen Frauen lese und natürlich auch neidisch, weil ich noch nie zusammen mit einem Mann einen Orgasmus hatte. Es gelingt mir nur alleine. Trotzdem pflege ich natürlich auch die Sexualität mit meinem Mann. Es macht mir auch ohne Orgasmus Spaß und ich habe dann immer einen Wunsch frei, wenn er gekommen ist und ich natürlich nicht. Es ist schön, dass ich inzwischen ganz ehrlich zu meinem Mann sein kann. Wir haben etwa ein bis zweimal Sex in der Woche. Daneben befriedige ich mich selbst mit meinem Vibrato - vielleicht einmal pro Woche. Unser Liebesspiel beginnt meistens abends vor dem Einschlafen und geht fast zu hundert Prozent von meinem Mann aus. Ich mache mit, auch wenn wir beide wissen, dass ich dabei keinen Orgasmus kriegen kann. Ich freue mich, dass es für meinen Mann schön ist. Und mir tut auch nichts weh, so wie es andere Frauen schreiben. Meistens dauert es nur fünfzehn Minuten. Mein Mann streichelt mich dann in den Schlaf hinein. Besonders kreativ sind wir dabei bis jetzt nicht.
      Je länger und präsenter das Liebesspiel war, desto glücklicher bin ich. Mein Mann ist sowieso viel anspruchsloser als ich und bestätigt mir immer wieder, dass er zufrieden ist und ihm nichts fehlt. Aber auch abends, wenn ich meinem Mann mal wieder einen schnellen Hand-Quickie geschenkt habe, bin ich hinterher zufrieden, dass in einer stressigen Zeit wenigstens dafür Zeit war. Unzufrieden bin ich eigentlich nur dann, wenn wir Zeit gehabt hätten und ich selbst sie vertrödelt habe und anderes vorgezogen, wie zum Beispiel einen Film, der sich schon währenddessen und erst hinterher als Zeitverschwendung erwiesen hat, und ich ihn trotzdem fertig geschaut habe. Wir reden eigentlich immer über das Erlebte. Falls wir Orgasmen hatten, fragen wir uns zum Beispiel nach deren Intensität. Früher haben wir zwischen 0 und 100 einsortiert. Jetzt sind wir schon bei 28 Millionen angekommen. Ein durchschnittlicher Orgasmus hat so 5 Millionen Bewertung. Wir scheinen es also mit einer Lust-Inflation zu tun zu haben und brauchen vielleicht demnächst eine neue Währung.
      Orgasmen nach ihrer Intensität einzuordnen gefällt mir sehr. Das werden wir sicher übernehmen. Danke für den Tipp.
      Zwischenzeitlich spielen wir das Spiel "Rausch der Sinne", das ich jedoch abgeändert bzw. mit heißen und prickelnden Aufgaben erweitert habe. Dabei gewinnt man wiederum interessante Gutscheine (ebenfalls von mir aufgewertet), auf deren Einlösung wir uns dann auch freuen.
      Mein Partner und ich ergänzen uns wunderbar mit Ideen, den anderen zu verwöhnen. Unser Liebesspiel verläuft immer anders, nie nach Schema, und ich denke jedes Mal, dass es noch nie so besonders war. Was mir noch zu meinem Glück fehlt ist ein vaginaler Orgasmus mit meinem Partner zusammen.
      Magst Du mehr dazu erzählen?

      Reiskorn schrieb:

      Zwischenzeitlich spielen wir das Spiel "Rausch der Sinne", das ich jedoch abgeändert bzw. mit heißen und prickelnden Aufgaben erweitert habe

      ich kann mir nichts darunter vorstellen, aber es klingt spannend - lass mich teilhaben :whistling:

      Reiskorn schrieb:

      Dabei gewinnt man wiederum interessante Gutscheine (ebenfalls von mir aufgewertet), auf deren Einlösung wir uns dann auch freuen.

      Und was gibt es da so an 'Gutscheinen' ?(
      Die Vernunft kann nur reden. Es ist die Liebe, die singt. :*
      Beispiele:
      Gutscheine: Eine Ganzkörpermassage, eine erotische Mail vom Partner, ein Kinobesuch in der letzten Reihe mit vielen Streicheleinheiten, ein Quickie am Ort Deiner Wahl, du wirst unter der Dusche verwöhnt, eine Yoni- oder Lingammassage, eine Intimrasur, Blowjob heiß und kalt, du bekommst ein erotisches Geschenk, Einladung zu einem Eis, eine warme Naturdusche
      Aktionen, die direkt ausgeführt werden: sage deinem Partner, was er mit dir machen soll, nimm einen Finger deines Partners in den Mund und simuliere ein orales Zungenspiel, du erhältst eine 15minütige Massage eines Körperteils deiner Wahl, streiche deine Genitalien über das Gesicht deines/r Partners/in, ohne dass er/sie dich berühren darf, verwöhne deinen Partner mit einem Spielzeug deiner Wahl, reibe eine eigene und eine Körperstelles deines Partners mit Öl ein, dann massiert ihr euch mit diesen Stellen gegenseitig, verwöhne deinen Partner mit einem Vibrator, mache ein intimes Foto von deinem Partner, spiele mit deinem Partner eine Pornoszene nach, Zeitreise ins antike Rom - lasse dich mit Trauben und anderen Früchten verwöhnen,
      Dann gibt es Duelle: Berühre deinen Partner mit einem Gegenstand, den er erraten muss, schreibe deinem Partner ein Kompliment auf, lade deinen Partner ins Eiscafe Erotica ein - Phantasie mit Eiswürfel - Er/sie entscheidet, ob du einen Gutschein verdient hast, schreibe mit deiner Zunge ein Wort (mind. 5 Buchst.) auf den Rücken deines Partners - erraten, solange die Sanduhr lauft, nenne drei Charaktereigenschaften, die du an deinem Partner besonders magst, verbinde deinem Partner die Augen und reibe drei Stellen deines Körpers mit Parfüm ein - er muss sie finden, lege deinem Partner die Augenbinde an und verstecke eine Leckerei auf deinem Körper, die er finden muss.
      Wer ein Duell gewinnt, bekommt einen Gutschein.
      Das sind nur einige Beispiele, wobei es auch immer viel zu lachen gibt.
      Wow, wie kreativ :thumbup:

      Das beeindruckt mich ja ganz gewaltig. Es sind schöne nachahmenswerte Hinweise dabei - das beflügelt meine Phantasie geradezu - DANKE für das Teilen !!!
      Die Vernunft kann nur reden. Es ist die Liebe, die singt. :*

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      Du bist wirklich sehr kreativ, Reiskorn ! Dann bist Du ja für alle Krisenzeiten gewappnet. Bei uns ist es immer spontan was prickelnd ist. Vorhin waren wir im Wald und haben eine nue Gegend erkundet. da gabs einen sehr großen alten Baum. Davor haben wir uns im stehen geliebt. Was toll ist im Wald. da trau ich mich so richtig laut zu schreien. Und die Vögel machen mit! Echt witzig. <3
      Bei uns gibt es verschiedene Versionen.
      Einmal gibt es die Alltagsvariante, wo keinerlei Vorbereitung und Feierlichkeit drumherum inszeniert wird. Wir berühren uns sowieso den ganzen Tag sehr viel. Wir küssen uns sehr viel, es fließt praktisch ununterbrochen Lust. Die Zeit reicht einfach nie aus. Also haben wir öfters Quickies, und diese sind meistens deftig. Also keine stille Vereinigung, sondern lustvoll geiles ficken. Das hängt von mir ab, ich kann das nicht immer gut ab, aber oft. Wenn ich geil bin dann will ich ficken, genauso wie er. Das passt dann zusammen. Kommt auf den Zyklus an, es gibt Tage, da brauche ich eine zartere Gangart. Da ist das still miteinander liegen perfekt. Dann muss da nix , dann fließt es. Dann sind wir energetisch feiner drauf und finden das wunderbar. Es vergeht allerdings kein Liebesspiel bei dem ich nicht mindestens einen Orgasmus habe. Es hat es noch nie gegeben, dass ich darauf verzichtet habe, während er fast nie Orgasmen hat, er reitet bei meinen mit, er findet das wunderbar. Er liebt es wenn ich mehrfach komme, er strahlt und ist glücklich dass er für mich da sein kann und ich so abgehe. Ich erlebe verschiedene Arten von Orgasmen, die klitoralen, die Kombinierten (klitoral und Vaginal), die am G Bereich kombiniert mit analer Stimulation, am Muttermund.
      Wenn wir ein Ritual feiern, dann konzentrieren wir uns auf die ausgemachten Übungen und versuchen diese diszipliniert auszuführen. Jedoch haben wir immer nach dem Ritual Sex und das sehr intensiv. Das kann sich sogar nochmals während der Nacht wiederholen und auch am nächsten Morgen geht es munter weiter , wenn wir nicht aufstehen müssen.
      War das ein Orgasmus ?
      Seit 30 Jahren bin ich mit einer sehr pflichtbewussten Shakti verheiratet. So holte sie am heutigen Sonntag um 8.30 Uhr das Übungsblatt von Regina ins Bett, um zu üben. Also G-Punkt und Klitoris gleichzeitig mit den Zeigefingern umfahren, drücken ... Nachdem ich noch je 2 Finger zu Hilfe genommen habe, hatte meine 4 Fingertechnik sofort ein Stöhnen und eine Kontraktion der Gebärmutter zur Folge.
      "War das schon ein Orgasmus ?" -war die Reaktion meiner Shakti.
      Ich denke schon, war meine Meinung. Ich meine, das war das Voralpenland (meine Frau liebt die Alpen) mit seinen kleineren Gipfeln.Wenn Du noch höhere Gipfel erklimmen willst, dann nehme ich meinen "Gipfelstürmer" zu Hilfe. . So hangelten wir uns in der nächsten Stunde bis zum Alpenhauptkamm vor. Immer schöne Pausen, denn nach jedem Berg kommt auch ein Tal oder Joch.
      Ab 10 Uhr kamen dann Konditionsschwierigkeiten : " Ich kann nicht mehr". Aber nach 15 Minuten Pause wollte ich dann doch noch die 3 Gipfel des Mont Blanc erstürmen. 11 Uhr - ganz gute Zeit für den Mont Blanc. Und - es war herrlich. Ganz oben- welches Gefühl !!!

      Was habe ich als Mann davon ? Den ganzen Tag habe ich eine wohlgelaunte Frau mit einem Mona-Lisa Lächeln, mit heißen Küsschen, Erschauern bei einer Berührung oder einer erotischen Bemerkung. Sie weich und anschmiegsam, so willig und hörig. Sie scheint zu schweben und die Aussicht vom Mont Blanc aus zu genießen. Sie fließt über vor Fülle. Wunderschön.
      Ich bin mir jetzt sicher : Das war ein Orgasmus.
      Liebesspiele sehen bei uns sehr unterschiedlich aus. Manchmal weiß ich gar nicht wer überhaupt angefangen hat. Ist ja auch egal. Wir erforschen jeden Zentimeter des anderen. Manchmal ist es sehr sanft, anderes mal wild und stürmisch. Manchmal ist es ein sehr heilsames Liebesspiel, in dem die "Lasten" einfach abfallen und wir nur noch EINS sind, indem wir unsere Energien spüren. Manchmal fließen auch Tränen - der Befreiung oder des Glücks. Manchmal ist es eine sehr spirituelle Vereinigung, wo beide nur noch EiNS sind. Es gibt auch Zeiten, da wollen wir einfach nur wild vögeln. Es ist nie gleich.
      Lebe-Liebe-Lache :) ;) ^^
      Unsere Liebesspiele gehen verschieden immer. Niemals kommt es vor so, dass das Drehbuch vollständig wiederholt wurde. Jedesmal die neuen Details. Obwohl für jedes Zimmer bei uns das Ritual. So im Badezimmer waschen wir uns zuerst zusammen, im Schlafzimmer wachen wir zusammen auf, und im Wohnzimmer beginnen wir mit den Spielen oder Kino. Also, und weiter....
      Liebe Frauen
      Eure Geschichten finde ich wirklich sehr berührend. Die Lustliste aus dem E-Mail Kurs ist sehr hilfreich. Das mit den Wünschen gefällt mir.
      Bei uns ging es irgendwie immer nach dem gleichen Schema. Ein bisschen hier gefummelt, ein bisschen da gestreichelt, einfühen, pumpen, fertig. Wenn ich nicht feucht genug war, was meistens so der Fall war, dann wurde ein Gleitmittel benutzt. Häufig sind dann meine Schamlippen ein bisschen eingerissen und dann tat der Akt an sich zusätzlich auch noch weh. Um dem vorzubeugen, habe ich häufig vorher onaniert. Dann ging es besser. Auch habe ich mir so Liebesperlen gekauft, die man tagsüber in die Yoni einführen kann. Um die in sich tragen zu können, muss man die Beckenbodenmuskeln gut trainieren. Das ist eine gute Methode, die Yonimassage zu üben.
      Wir hatten uns nun ganz fest vorgenommen, die stille Vereinigung zu praktizieren, bei der wir uns schon zu Beginn des Liebesspiels vereinigen, wenn mein Mann nur wenig erregt ist. Das macht es mir leichter, da ich immer noch unter ziemlicher Trockenheit leide. Mir gefällt es, wenn ich merke, wie er in mir stärker wird. Meine Yoni bewegt sich dann fast wie von allein und massiert seinen Lingam. Wir atmen dann wie eine Welle. Das haben wir bisher zweimal so gemacht. Beim zweiten Mal stellte sich so etwas wie ein Kribbeln ein, aber kaum begann mein Mann sich zu bewegen, stand bei mir alles still und jegliches Kribbeln war wieder weg. Nun ist es wieder so, dass wir uns zwar früh vereinigen, aber mein Mann dann grad anfängt sich zu bewegen. Ich bin dann zwar bei ihm und geniesse seine Gegenwart, habe aber auch zeit meine Füsse anzuschauen, meine Zehen spielen dann manchmal miteinander und ich warte einfach ab, bis er seinen Orgasmus hatte.
      Neu dabei ist, ich täusche die Erregung nicht mehr vor und manchmal hört er dann wieder auf und wir beginnen wieder von vorn mit der stillen Variante. Dann kann ich das Zusammensein geniessen, auch wenn ich zu keinem Orgasmus komme. Nun kommt auch noch hinzu, dass mein Mann einen Schwellkörperbruch hat und Angst hat, seinen Lingam noch mehr zu verletzen. Dadurch kommt er dann sehr schnell und alles ist viel zu früh wieder vorbei. Mit der Wunschliste können wir das Vorspiel deutlich verlängern. Dann muss der Akt am Ende auch nicht so alng sein, vielleicht.
      Ich bin sehr berührt, wie viele Ideen ich hier finde, wie Sex "gemacht" werden kann ?( Aber am meisten fasziniert mich, wie sexuell erfinderisch die Frauen sind. Ich selbst hatte leider noch nie einen Orgasmus, das macht mich immer wieder sehr traurig. Aber um dies zu ändern habe ich mich ja entschlossen, den Lust- und Orgasmuskurs zu machen. Mit bereitet es immer wieder Schwierigkeiten, in die Lust zu kommen und mein Partner, wie sollte es anders sein, hat ebenfalls sehr selten Lust! Wenn wir Sex haben, geht bei uns alles sehr schnell, da mein Partner seine Errektion nur sehr kurze Zeit halten kann, vereinigen wir uns ganz schnell. Ich genieße dann das Gefühl, ihn zu spüren und mit ihm körperlich verbunden zu sein. Dann bekommt er seinen Samenerguss und ich spüre eine Leere und Enttäuschung. Manchmal ist es auch so, dass unser Liebesspiel länger dauert und ich spüre viel Erregung bis ich zu einem Punkt komme, da denke ich: Ich halte das alles nicht länger aus, es kommen Ängste hoch und dann blocke ich ab. Jetzt möchte ich nun endlich Verantwortung für meine Sexualität übernehmen und setze in kleinen Schritten die Tipps aus dem Kurs um. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass ich hier sexuell aktiven und einfallsreichen Frauen begegne.
      ich bin auch sehr begeistert von den Ideen hier im Forum und ich habe mir vorgenommen, dass ich so eine Wunschkiste mache, wo jeder seine Wünsche reinlegt und der Partner dann wirklich dem folgt. Mein Partner findet nämlich oft, ich wolle nur Kuschele und wenn ich mir mal eine Massage wünsche, macht er das so, dass es schnell oberflächlich ist und o, dass es mir nicht gefällt. Ich werde jetzt aber einfach konsequenter zu dem stehen was ich brauche.
      Normales Liebesspiel bei uns- er fängt meist an, da ich lange kein wirkliches Interesse mehr hatte und mich unbefriedigt fühlte. Er drückt oder zwickt kurz in meine Brüste, steckt mir seine Zunge beim Küssen so tief in den Hals, dass ich kaum eine chance habe, meine zu bewegen und dann will er oft schon in mich eindringen, bzw. berührt er mittlerweile meine Klitoris immer. Ich bin oft noch gar nicht erregt, nicht feucht. aber ich war oft zu passiv mit meinen Bedürfnissen und Grenzen und hatte eher ein schlechtes Gewissen, wieso ich keine Lust habe, nicht "funktioniere", so "viel brauche".
      Jetzt weiß ich aber, dass das genau richtig ist mir zu folgen, meine Grenzen und Bedürfnisse ernst zu nehmen.
      achso ja - eigentlich immer im Bett. dauert nur ca. 10min. und wenn es auf diese Weise abläuft, fühle ich mich traurig, wütend, schlecht, benutzt und unbefriedigt. Wenn ich einen aktiveren Part übernehme und mir nehme, geht es mir deutlich besser, selbst wenn ich keinen O. habe, den hatte ich nämlich noch nie beim GV. Immerhin aber schon einmal, als er ich masturbiert hat und ich einfach nichts gemacht und nur genossen habe.

      Ablenker Gedanken:
      Ich brauche zu lange.
      Ich bin noch nicht feucht. Warum bin ich nur nicht erregt?
      wie schaffe ich das nur zum O. zu kommen?
      Er langweilt sich bestimmt.
      Ich bin nicht sexy genug. Ich bin einfach keine lustvolle Frau.
      Ich brauche zu viel. Er macht das bestimmt nur, damit ich schnell komme.
      Wahrscheinlich rieche ich nicht gut.
      Mache ich das richtig? Bin ich gut genug? alles alte Muster, die ich auch im Leben/in der Beziehung habe.

      Orgasmusdruck: Ja - zum einen wünsche ich mir das selbst sehr. Zum anderen, wenn er sich wirklich bemüht, fühlt es sich an, dass ich jetzt auch einen Erfolg bieten muss.
      Wenn ich das Gefühl habe, ich brauche zu lange, habe schon so viel bekommen, fange ich an, mich mehr um ihn zu kümmern oder gemeinsam Geschlechtsverkehr zu haben, damit er befriedigt ist. und damit ich nicht noch mehr unter Druck gerate, denn damit klappt es definitiv nicht.

      wir haben eigentlich nie drüber geredet. das ist wie eine Schamgrenze. Schweigend annehmen, dass es nicht klappt. er meinte, Sex soll man nicht zerreden. Jetzt sind wir schon etwas offener. Er weiß, dass ich gern einen O. bekommen würde, dass ich Schwierigkeiten damit habe. Ich sage mehr, was mir gefällt.